Bewerben Sie sich jetzt für den „RWin 2021“!

Bereits zum zwölften Mal verleiht das Fachmagazin R+WTextilservice den Branchenpreis „RWin“ an engagierte Betriebe der Textilpflegebranche. Egal, ob Textilreinigung, Wäscherei, Textilservice, Teppichwäscherei oder Lederreinigung – machen Sie mit! Über die Sieger entscheidet eine internationale Jury.

Bewerbung ab Dezember 2020 möglich.

Die Preisträger 2019: So sehen Sieger aus



Textilreinigung mr.clean, Oberwart (Österreich)

„Wie deppert muss einer sein, der in Oberwart ein Geschäft aufmacht“, titelte das Frauenmagazin „Wienerin“ im September 2016. Lage, Lage, Lage heißt es schließlich im Immobiliengeschäft. Auch Putzereien müssen sich fragen: Wo erreiche ich meine Kunden am besten? Die Textilreinigung mr.clean hat darauf eine Antwort gefunden: In der Bezirksstadt Oberwart, die nur etwas mehr als 7.600 Einwohner zählt. Besitzer Ladislaus Szabo stammt aus dem Ort, seine Eltern hatten dort eine Putzerei. Er selbst eröffnete dort 2015 sein Geschäft. Mit mr.clean hat Szabo passend zu seiner umweltbewussten Ausrichtung eine „grüne“ Marke entwickelt: Auf grünem Untergrund strahlt dem Kunden ein weißer Anzug entgegen. Das Konzept des Quereinsteigers ist rund und überzeugte die internationale Expertenjury.


Wäscherei Heinzmann, Raron (Schweiz)

Ein einsames Erholungsresort, weit und breit nur Berge, Schnee und der Himmel: Was für manchen Gast Entspannung bedeutet, ist bei der Versorgung mit frischer Wäsche für viele Einrichtungen eine logistische Herausforderung. Hans-Peter Heinzmann, Geschäftsführer der Wäscherei Heinzmann in Raron, beliefert mit seinem Wäschelieferservice auch solche Hotels, Gaststätten und Pflegeeinrichtungen, die schwer zu erreichen sind. Das Unternehmen zeigt sich dabei außergewöhnlich innovativ und kundenorientiert. Mit ausgefallenen Ideen wie einem Wind-und-Wetter-Lieferservice per Hubschrauber überzeugte der Textildienstleister die Jury und wurde zur „Wäscherei des Jahres 2019“ gekürt.


Textilreinigung und Wäscherei DuVa Tex, Elbtal (Deutschland)

Ein Großteil des Maschinenparks verkauft, der Rest teilweise unbrauchbar oder veraltet: So fingen die beiden Geschäftsführerinnen Marie Christin Duscha und Lena Valeske-Schmidt 2012 an. Beide studierten „International Management“ und waren Quereinsteiger. Doch schon nach zwei Wirtschaftsjahren schrieben die jungen Unternehmerinnen positive Zahlen, nach fünf erwirtschafteten sie einen Umsatz von circa einer Million Euro pro Jahr. Der wirtschaftliche Umbau des Unternehmens war ein voller Erfolg. Die „RWin“-Jury kann diesen gründlichen Wandel zu einer energieeffizienten Wäscherei bestätigen. Die 180-Grad-Wende nach einer Insolvenz sei nicht alltäglich und wurde nun mit dem „Sonderpreis für die Rettung aus der Insolvenz“ als Beispiel für unternehmerischen Mut gewürdigt.


Wäscherei Colonia, Köln

Ohne Mitarbeiter steht jedes Unternehmen still. Die Wäscherei Colonia hat die eigenen Angestellten deswegen zum wichtigsten und wertvollsten Betriebsmittel ernannt und holte sich mit vielen kreativen Ideen, die dem Personal zugutekommen, einen „RWin“-Sonderpreis für Mitarbeiterführung. Die Geschäftsführer Stephan Palmer und Andreas Agridopoulos führten beispielsweise eine Musikwunschliste ein, die für gute Laune am Arbeitsplatz sorgt. Besonders herausragend: Das betriebsinterne Frühstück für alle. Insgesamt veranschaulichte das Unternehmen der „RWin“-Expertenjury aus der Textilpflegebranche die großen Auswirkungen vieler, auf den ersten Blick eher kleinen, Maßnahmen.

Teilnahmebedingungen Branchenaward „RWin 2021“


Bewerbungsphase: Bewerbungen sind ab Dezember 2020 möglich

Bekanntgabe der Gewinner: Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.

Preisverleihung: Die Preise werden in den Betrieben vor Ort, nach vorheriger Terminabsprache, verliehen.

Die Jury tagt: Namhafte Vertreter aus Verbänden, Forschungsinstituten und der Praxis wählen aus allen Einsendungen die Preisträger. 2020 gehörten folgende Branchenexperten zur Jury:

– Friedrich Eberhard (DTV-Präsident und 1. Vorsitzender der EFIT)
– Dieter Essing (Betreiber eines Sachverständigenbüros und Berater für EFIT-FashionCare)
– Dr. Timo Hammer (Geschäftsführer Hohenstein sowie Geschäftsführer der Gütegemeinschaft sachgemäße Wäschepflege)
– Prof. Dr. Hans-G. Hloch (wfk – Cleaning Technology Institute)
– Renata Martelli (Vorstandsmitglied VTS)
– Amtierender Bundesinnungsmeister der österreichischen Textilreiniger, Wäscher und Färber

Teilnahmeberechtigt sind Textilpflegebetriebe aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Unternehmer, Führungskräfte oder Mitarbeiter können ihre erfolgreichen und kreativen Konzepte einsenden.

Konzeptbereiche

Marketing und Werbung: Sie sind besonders erfolgreich bei der Kundenbindung bzw. bei der Kundenwerbung? Verraten Sie uns Ihr Erfolgsgeheimnis.

Unternehmensprojekt: Sie haben ein schwieriges Projekt erfolgreich gemeistert, z.B. Filialisierung oder Nachfolgeregelung? Zeigen Sie uns Ihre Lösung.

Service: Sie bieten Ihren Kunden außergewöhnliche Serviceleistungen? Wir sind gespannt auf Ihre Ideen.

Innovation: Haben Sie besondere Innovationen auf den Weg gebracht? Berichten Sie uns von Ihren Projekten.

Passt Ihr Konzept nicht in unsere Kategorien? Kein Problem – wir sind für neue Vorschläge offen.

  • Die Gewinner werden mit einer Urkunde und dem „RWin“ ausgezeichnet.
  • Der Titel darf in Verbindung mit der Jahreszahl genutzt und natürlich auch vermarktet werden.
  • Mit der Preisverleihung können die Gewinner auf sich aufmerksam machen. Dafür erhalten sie ein umfangreiches Marketingpaket.

Bewerbung hier ab Dezember 2020 möglich.